Blau machen…Farbpsychologie

Tine Klein Farbpsychologie zum Thema wie wirkt Farbe im Umfeld


Farbpsychologie ist eine spannende Sache


Wer das Aquarellieren lernen möchte, merkt schnell, dass das Bild umso besser wird, wenn die Farben gefühlvoll zusammengestellt werden. Die Lieblingsfarbe vieler Menschen ist Blau, deshalb möchte ich heute eine kleine Reihe über die Farbpsychologie mit der Farbe Blau beginnen.

Farben und Gefühle, das ist nichts was man logisch erklären kann.

In England zum Beispiel ist ein Mensch blau, wenn er melancholisch ist, in Deutschland ist ein Mensch blau, wenn er sternhagelvoll ist.

Deshalb merke, Farbgefühle kann man niemals ohne ein genaues Umfeld ausdrücken.


Einfach mal Blau machen!


In Deutschland ist das Wort blau sehr positiv, viele Dinge, die einfach Spaß machen, werden in Deutschland mit dem Wort blau geschrieben. Dahinter steckt eine unglaublich witzig Geschichte, die mit einer gelben Pflanze zusammenhängt. All die folgenden Sprüche führen auf diese Pflanze zurück:

Die blaue Stunde ist die Zeit bevor bei warmen Wetter die Sonne untergeht und man einfach mit seinen Freunden oder der Familie zusammen faulenzt. Einfach mal Blau machen, heißt sich eine schöne Zeit machen, obwohl man eigentlich was anderes tun müsste. Und blau sein, beschreibt den Zustand, wenn man mal einen zu viel getrunken hat. Dahinter steckt ein und dieselbe unterhaltsame Geschichte:


Ein Gefühl, eine tausendjährige Geschichte


Vor ca. 1000 Jahren kam eine kleine gelbe Blume mit den Slawen nach Deutschland, man begann den Färberwaid anzupflanzen.  Aus der Pflanze wurde Indigo-Blau gewonnen. Das Indigo-Blau war ein begehrtes Handelsgut, die für uns heute merkwürdige Herstellung führte zu all unseren Sprichwörtern.

 

Isatis tinctoria habitus-Von <a href="//commons.wikimedia.org/wiki/User:Alupus" title="User:Alupus">Alupus</a> - <span class="int-own-work" lang="de">Eigenes Werk</span>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0" title="Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0">CC BY-SA 3.0</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15084341">Link</a>

Quelle : Wikipedia AuthorAlupus 

https://commons.wikimedia.org/wiki/Isatis_tinctoria?uselang=de#/media/File:Isatis_tinctoria_habitus.jpg

Wenn man die Blätter dieser Pflanze bei warmem Wetter erntet und trocknet, dann kann man daraus einen Farbstoff herstellen, das klappt aber nur bei sehr angenehmen Wetter.

Also warf man bei warmen Wetter seine Arbeit hin und begann Indigo zu machen, daher kommt der Spruch einfach blau machen, auch wenn man was anderes zu tun hatte.

Bei prima Wetter begann dann eine riesen Party, denn neben der Wärme, die wichtig war um die Gehrung des Farbstoffes in Gang zu bringen, brauchte man Alkohol, dann wurde die Farbe besonders schön. Man füllte die Blätter in eine ausgehöhlten Baumstamm und füllte das ganze mit Urin auf. Die Farbe wurde aber viel besser, wenn diese Flüssigkeit eine ganze Menge Alkohol enthielt. Da man den guten Stoff wohl nicht einfach in denUrin gießen wollte, fand man eine viel angenehmere Lösung. Die Herren der Schöpfung besoffen sich und pinkelten regelmäßig auf die Färberwaidblätter. Natürlich nur im Dienste der tollen Farbherstellung.

Die Arbeit des Indigos herstellen war für mittelalterliche Verhältnisse traumhaft, man besoff sich hemmungslos, damit der Urin auch schön viel Alkohol enthielt.

Und so lagen bei prima Wetter lauter blaue und betrunkene Männer in der Wiese und warteten, dass sie wieder mal ein wenig in den Färberbottich strullen konnten.

Jetzt ist auch klar woher der Ausdruck blaue Stunde kommt. Betrunken bei warmen Wetter faulenzen. Heute weiß das fast niemand mehr, trotzdem spiegelt unsere Sprache diesen witzigen Sachverhalt noch in vielen Sprichwörtern wieder.


Farbpsychologie  lernen, die Farbe steuern


Wer lernt die Farbe gefühlsmäßig zu steuern, merkt schnell das die Gefühle, die man mit Farbe ausdrückt rational überhaupt nicht erklärbar sind.

Grün zum Beispiel ist wunderbar beruhigend, aber ist giftgrün das auch?

Farbe kann vieles heißen, oft ist es doppeldeutig und ein wenig hintergründig, denn ein und dieselbe Farbe kann mehrere Gefühle ausdrücken. Blau kann langweilig sein oder normal. Gleichzeitig ist es aber auch die Farbe, die jeder liebt, die für den Himmel steht, für die Weite und für die Freiheit.

Wer Farben einsetzt, sollte sich nicht immer nur von der Realität regieren lassen, denn die Farbe hat immer zwei Komponenten. Die reale Farbe, die da war und die Farbe, die wir mit der Situation verbinden. Logisch ist es nicht, es geht auch nicht um Logik, es geht um Gefühl.

Wer Aquarell lernt muss langsam aber sicher die reale Farbe mit der gefühlsmäßigen Farbe verbinden!


Blau in der Landschaft


Im Zusammenhang mit Blau muss man sich in der Landschaftsmalerei einfach merken, dass es für Entfernung, Offenheit und Weite steht.

Beim Aquarellieren lernen setzt man blau meistens in der Landschaft ein. Oft ist die größte blaue Fläche im Bild der Himmel. Genau den oben beschriebenen Effekt, das Blau für die Entfernung steht, setzt man hier ein. Oft wird der Himmel auch von Anfängern beim Aquarellieren lernen intuitiv richtig gemalt, leider oft nur weil das Blau, eben dem Blau des Himmels entspricht.

Etwas schwerer haben es da die Fortgeschrittenen, denn mit Farben kann man auch anderes zeigen z.B. dass die Sonne scheint, dann kann man nicht zum Gelb greifen, denn das Blau würde Grün. An solchen Punkten setzt das emotionale Spiel des Fingerspitzengefühls der Malerei an. Richtig Babyblau oder Hellblau, das steht für gutes Wetter genauso wie, das völlig andere grelle Coelinblau was fast ein wenig aggressiv ist, denn dieses Blau steht für Strahlung.

Wichtig ist das man sich merkt, dass zwei völlig unterschiedliche Blautöne ein und dasselbe ausdrücken können.

Wie Farbkombinationen dann wirken, sind letztendlich immer Erfahrungswerte.

Auf Sylt bin ich zum Beispiel auf eine blaugraue Tinte von Super 5 umgestiegen, weil meine Braune nicht zu dem maritimen Ambiente passte. Die Tinte heißt Atlantic Blau, auf Sylt haben wir sie Sylt Blau genannt und sie passt einfach super zu dem Gefühl von Meer.

Stellt euch mal dieses Bild mit brauner Tinte vor: Blau ist die Farbe des Meeres

Tine Klein Leuchturm Kampen

Die folgenden Erkenntnisse stammen aus einer Untersuchung in der fast 2000 Menschen zu ihren Gefühlen zu Farbe befragt worden. So kann man ziemlich sicher feststellen wie eine Farbe wirkt. Doch Vorsicht! Farbpsychologie will sehr vorsichtig angewendet sein, denn bei unglaublich vielen Menschen ist rot die absolute Lieblingsfarbe, dennoch würde sich kaum jemand einen roten Anzug kaufen oder knallroten Lippenstift im Alltag tragen.

Deshalb habe ich die Maltipps zu Blau nach dem Umfeld aufgeteilt. 

In der Landschaftsmalerei steht Blau steht für:

  • Die Ferne
  • Die Frische
  • Das Kühle

Menschen:

Das Blau steht für das Männliche.

Stimmung:

Das Blau ist die Lieblingsfarbe der meisten Menschen. Es steht für Harmonie, Stille und Sympathie. Aber Vorsicht es kann auch genau gegenteilig wirken, denn es steht mehr als alle von anderen Farben für die Kälte.

Merke Farbpsychologie ist kniffelig denn:

Jedes Farbgefühl entwickelt sich nur in einem ganz bestimmten und Umfeld.

In meinem Bild zum Beispiel steht das Blau für Entfernung, Weite, Freiheit und das Motiv des Leuchtturms stützt die blaue Farbe, denn dadurch weiß man, das Meer ist nah. Die Kombination aus Leuchtturm und blauer Farbe sorgt dafür, dass das Meer zum Hauptmotiv des Bildes wird, obwohl es nicht da ist.

Buchtipp: Viele der Erkenntnisse aus diesem Blog stammen aus dem Buch wie Farben wirken, es ist eine Studie und wissenschaftliche Abhandlung über Farbpsychologie und Farbsymbolik:

Eva Heller , Wie Farben wirken erschienen im rororo Verlag

Viele liebe Grüße ins Wochenende

Tine

Mehr Infos zu Färberwaid:

Das Gold des Mittelalters

Weiterlesen bei Tine über kleine Vorzeichnungen: blog.herz-der-kunst.ch/thumbnails-und-die-innere-stimme/

Reiseaquarellkasten revolutionär!

Farben des Viviva Colorsheets, Blog Herz der Kunst, Tine Klein, Reiseaquarellkasten

Egal wo ich bin, ich möchte gerne malen!

Im Laufe der letzten Jahre bin ich immer mehr auf das Aquarell gekommen, gerade weil es draußen so praktisch ist, also bin ich immer auf der Suche nach dem optimalen Reiseaquarellkasten. Doch irgendwie bin ich nie zufrieden!


Reiseaquarellkasten für Unterwegs?


Aquarell ist sicher die praktischste aller Farben, wenn man unterwegs ist, aber es hat trotzdem eine ganze Reihe Nachteile über die ich mich immer wieder ärgere.

Meistens kämpfe ich enorm mit dem Gewicht der einzelnen Kunstmaterialien.

Ich mag keine Reiseaquarellkästen, denn ich bin Malerin mit Leib und Seele. Für mich fühlt sich ein Reiseaquarellkasten an wie alkoholfreier Gemüsewein in der Extra Light Variante. Kurzum, mir wird schmerzhaft bewusst, dass ich viel mehr will.

Gerade jetzt im Winter stoße ich Outdoor mit meinem Aquarellkasten an Grenzen, nicht selten schielt ein beunruhigter Bistrobesitzer verstört zu mir herüber, wenn ich meinen riesen Farbkasten auf den Tisch lege. In den Gesichtern, kann mal förmlich lesen, welche Verwüstungen am Inventar gerade durch den Kopf geistern.

klein und unauffällig soll er sein mein Reiseaquarellkasten


Gibt es andere  Alternativen zum klassischen Aquarellkasten?


Mit Alternative meine ich jetzt nicht einen lächerlichen kleinen Reiseaquarellkasten mit sechs winzigen Näpfchen in dem ich mit meinem großen Pinsel verzweifelt herumbohre.

Wenn man etwas haben will, dann muss man es erschaffen!

Vor etwa zwei Jahren sah ich auf Indiegogo eine Annonce, dass zwei junge Männer einen neuen Aquarellkasten entwickeln wollten. Was versprochen wurde, war zu schön um wahr zu sein, der Aquarellkasten sollte unglaublich leicht sein, gefüllt mit absolut reinen Pigmenten. Da ich Optimist bin, steuerte ich 50 € für die Entwicklung bei, wie wahrscheinlich 10.000 anderer begeisterter Outdoormaler rund um den Erdball.

Vor einigen Monaten dann erreichte mich ein kleines Paket aus Indien, darin waren meine 3 neuen Reiseaquarellkästen.


Gute Lösungen sind überraschend Einfach


Zuerst einmal musste ich schlucken, als sich die Kästen auspackte, hatte ich das Gefühl: „Das war eine Fehlinvestition!“. Meine erste Regung: Wie bitte? Das soll ein vollwertiger Reiseaquarellkasten sein?

Farben des Viviva Colorsheets, Blog Herz der Kunst, Tine Klein, Reiseaquarellkasten

In der Hand hielt ich ein kleines Heftchen, das in jede Hosen- oder Hemdtasche passt.

Es sah aus wie ein dünnes Notizheftchen, ohne harten Einband, darin 8 farbige Seiten getrennt von Pergamentpapier.

Zugegebener Massen war ich nun etwas skeptisch! Funktioniert das? Denn auf den Seiten waren 16 Farben in einer hauchdünnen Pigmentschicht aufgebracht.


Viviva ein Erfahrungsbereicht


Dieser kleine Reiseaquarellkasten nennt sich Viva Colorsheet, das heißt so viel wie Farbenkärtchen. Vorsichtshalber nahm ich drei dieser kleinen Heftchen mit in den Urlaub, denn mein erster Gedanke war, da ist ja gar nichts drin! Ich möchte gerne mehr als zwei-dreimal malen!

Farben des Viviva Colorsheets, Blog Herz der Kunst, Tine Klein, Reiseaquarellkasten

Die Überraschung kam beim ersten Einsatz, die Pigmente sind in einer sehr dünnen Schicht  auf 3 × 4 cm aufgebracht. Wenn man die Pigmente mit einem nassen Pinsel berührt, erlebt man sein blaues Wunder, sobald die Farbe aufs Papier und mit Wasser in Berührung kommt, explodiert sie regelrecht. Der Unterschied zu einem normalen  Aquarellkasten ist, dass man hier mit absolut reinen Pigmenten malt, daran muss man sich erst mal gewöhnen.

Man benötigt die Farbe nur in winzigen Mengen

Das ist cool, aber auch beim malen etwas total  knifflig. Ich glaube, dass so ein Heftchen  lange hält, denn anders als man denkt, ist in dieser dünnen Schicht wirklich extrem viel Farbe verborgen. Man muss jedoch höllisch aufpassen, dass man nicht ständig Farbe verschwendet.


Handhabung der Vivina Colorsheets


Die Dosierung der Farbe ist gewöhnungsbedürftig. Das Problem habe ich für mich folgendermaßen gelöst, ich benutze eine Einmal-Tortenplatte. Das ist eine runde Pappe, plastikbeschichtet, die man in jedem Supermarkt in der Backabteilung bekommt. Die Tortenplatten habe ich mir auf die Größe meiner Skizzenbücher zugeschnitten, so ist sie die perfekte Mischpalette, denn hier kann ich Mischen und Pigmente aufbewahren

Wer die Tortenplatten nicht findet, kann auf weiße beschichtete Einmal-Teller zurückgreifen.


Wie sind die Farben?


Für den Malgenuss-Menschen ist natürlich die wichtigste Frage:

Wie sind die Farben?!

Die Farben sind einfach schön! Klar, brillant und farbenfroh.

Farben des Viviva Colorsheets, Blog Herz der Kunst, Tine Klein, Reiseaquarellkasten

Irgendwie merkt man, dass die Farben aus dem warmen Süden kommen.

Farben des Viviva Colorsheets, Blog Herz der Kunst, Tine Klein, Reiseaquarellkasten

Die Farben sind irgendwie bunt, sehr bunt und wenn ich das sage, dann will das was heißen. Mein  zweiter Vorname ist bunt. Bunt soll in diesem Fall auf keinen Fall heißen billig, sondern mega farbig. Man hat 16 absolut transparente und farbstarke Farben zur Verfügung, das Ergebnis ist auf jeden Fall leuchtend.

Ich finde die Farben besonders gut dazu geeignet Blumen, Farbiges oder auch Transparentes darzustellen.

Wer aber Abgetötetes möchte, muss auf jeden Fall mischen, deshalb würde ich auf jeden Fall empfehlen, eine der oben beschriebenen do-it yourself Paletten mitzunehmen.


Handhabung


Die Farben, in dem Heftchenfarbkasten, sind sehr logisch angeordnet. Trotzdem muss man am Anfang ganz schön suchen, erstens ist man beim Malen das Blättern nicht gewohnt, zweitens haben verdichtete Pigmente oft eine völlig andere Farbe als man sich das so vorstellt. Ein leuchtendes Flieder wirkt als Pigment eher Tannengrün.

Die Farbzusammenstellung ist sehr schön und wirkt harmonisch.

Ein wenig störend empfinde ich, dass die meisten Farben eher warm sind, einen richtig kalten Gelbton gibt es nicht. So wirken die Farben immer satt, saftig und warm.

Die Handhabung mit dem Pinsel ist extrem einfach, doch auf 2 Dinge sollte man achten.

Immer mit dem sauberen Pinsel arbeiten und der Pinsel darf auch nicht super nass sein, denn dann fängt es an zu tropfen und das ist bei purem Pigment eine Sauerei.

Die Handhabung ist aber nach kurzer Zeit kein Problem, auch im nassen Heft lässt sich blättern, denn die Farben sind mit Pergament abgedeckt.


Aufbewahrung


Die Größe und das Gewicht der kleinen Colorsheets sind absolut optimal. Das kleine Heftchen, das wirklich einem Reiseaquarellkasten entspricht, passt optimal in die Hand oder auch in die Hemdentasche.

Es gibt eine kleine Halterung mit der man das Heftchen an das Skizzenbuch festkleben oder ein haken kann, finde ich aber eher unpraktisch, denn anders als in einem normalen Reiseaquarellkasten, muss man ja blättern um an seine Farbe zu kommen.

Die Aufbewahrung ist super einfach, ich habe ein enges Gummiband um das Skizzenbuch, dort schiebe ich das Colorsheet, meinen Pinsel und meinen Füllhalter herein.

Das Ergebnis ist optimal, die komplette Malausrüstung passt in eine kleine Handtasche.


Summary


  • Größe und Gewicht: absolut Super, deshalb volle Punktzahl
  • Farben absolut brillant, aber zumindest ein kühles Gelb fehlt genauso wie ein kaltes Signalrot
  • Die Farben scheinen extrem ergiebig: angeblich entsprechen die Pigmente einem halben Napf Aquarellfarbe, nachteilig ist, dass es die Kärtchen bis jetzt nur als gebundenes Heft gibt
  • Handhabung am Anfang ein bisschen kniffelig
  • Beim Preis einmal Luft holen, auch wenn ähnlich viele Pigmente in dem Heftchen sind wie in einem billigen Reiseaquarellkasten. Der Preis von 18 Euro oder 25 Franken fühlt sich für ein Papierheftchen mit ein paar Seiten komisch an.

Trotzdem Daumen hoch!


Trotzdem, ich bin happy! Für mich hat das Ding eine ganze Menge Probleme gelöst, da ich durch meine Finanzierungsaktion einige Hefte bekommen habe, steckt nun in jeder Handtasche ein Füller, mein Heftchen-Farbkasten und ein Mini-Skizzenbuch.

Kurz um ich bin happy!

Am Ende des Jahres werde ich berichten wie sich die Viviva Colorsheets im Dauereinsatz geschlagen haben.

Ach, ein tolles Spielzeug!

Ganz liebe Grüße

Tine

Habt ihr auch ungewöhnliches, was Jeder kennen sollte dann schreibt mir!

Hier noch ein kleiner Winterbeitrag:

 

Zeichenurlaub, ich freue mich schon!

 

Shoppingwahnsin 2.0 zu den Entwicklern des Vivia auf Indigogo geht es hier lang:

Der Link auf Indiegogo

 

 

 

 

 

 

Bildidee unsichtbare Macht


Bildidee: Gefühl und Seele sind ein Erfolgsfaktor für Bilder


Anleitung, Tutorial malen lernen von Tine Klein für Aquarell, Mit Omar Jaramillo und Uma Kelkar ,Skizzenbuch, Mallerei, Urban Sketching, Chicago, Bildidee,

Tine Klein: Dunkelheit am Fuße des Trump Towers gemalt mit Omar Jaramillo und Uma Kelkar.

Das Problem mit der Bildidee ist, dass man das Schönste am Bild nicht sehen kann, denn Gefühle kann man nicht abzeichnen.
Vielen von uns ist oft völlig unklar, warum Sie etwas Malen möchten.
Es ist halt hübsch!

Wie bei vielen Leidenschaften reicht hübsch nicht. Bleibt die Frage:

Wie kann man eine Idee malen?

Wer nicht zeigt wie sein Gefühl ist, der macht meistens keine ausdrucksstarken Bilder.

Bilder entstehen auch in der Seele.

Erst mal ist wichtig, dass man überhaupt wahrnimmt, wie man sich fühlt, dann ist es nicht mehr weit bis zur umgesetzten Bildidee.


Die Bildidee


Ich wuchte meinen Koffer aus der U-Bahn hinaus ins Tageslicht. Naja, jedenfalls das was man hier Tageslicht nennt. Zwischen den riesigen Wolkenkratzern entsteht eine Art Zwielicht. Die Straßen sind einfach praktisch im Karree angelegt. Manche dieser Straßen wirken wie Windtunnel, andere wie Tunnel des Lichts. Andere Straßen erscheinen wie ein Schlund in die Dunkelheit, und scheinen noch nie Licht gesehen zu haben. So fühle ich zumindestens, wahrscheinlich ist es nicht halb so dunkel, wie ich es mit meinem inneren Auge wahrnehme. Ich lebe am Zürichsee auf der Licht zugewandten Seite und hier haben die Häuser von morgens bis abends wundervolles Licht, in meinem Garten wachsen Feigen, die das Licht zuckersüß macht. So trifft mich der Mangel an Licht fast körperlich. Das Erste was ich wahrnehme ist, dass an vielen Stellen am helllichten Tage die Straßenbeleuchtung brennt. Ich fühle mich wie eine Maus im Käfig, gefangen in einem schwarzen Rahmen.

Wie stellt man ein solches Gefühl in einer Skizze da?


Dinge malen, die nicht greifbar sind


Hier geht es um Atmosphäre. Atmosphäre ist etwas was eigentlich nicht greifbar ist.

Wie greift man eine Atmosphäre aus Zwielicht, Smog , Hitze und der Dreck einer Großstadt?  Und natürlich einen massiven Lichtmangel der Seele?

Klar ich muss Farben finden, die meine Gefühle ausdrücken, gibt es denn noch mehr Möglichkeiten? Es ist der Funke des Gefühls, uns ist ja klar, dass man ein Gefühl weder wirklich sehen kann, noch es in den Händen halten.
Und damit ist der erste Hinweis klar, was man nicht in den Händen hält, hat keine Ecken.

Gefühle sollte man nicht so malen als hätten sie links und rechts Griffe zum tragen!

Ich weiß der nächste Satz wird jetzt den Menschen, die es lieben alles ganz präzise zu machen, ein Kopfschütteln entlocken.

Gefühle stellt man am besten mystisch dar Und Mystisch heißt oft nicht so genau. Ein Gefühl ist nichts was eine harte Kante hat.

Die Unschärfe ist eines der Malmittel des Gefühls. Also auf Deutsch Unschärfe Linien und Ecken.


Motive brauchen keine harten Umrandungen


Tatsächlich ist es ein echtes Ergebnis, dass man zum darstellen von Motiven keine harten Umrandungen braucht. Diese Weichheit öffnet einen breiten Spielraum an Aussagen.
Tatsächlich schauen wir bei Dingen, die nicht so ganz definiert sind genauer hin, wir wollen ja wissen was los ist.
Die meisten von uns haben einfach fürchterliche Angst, die Linie oder die Umrandung einfach mal fallen zu lassen. Denn man hat dieses Gefühl von totalen Kontrollverlust.
Eine Bildidee lässt sich einfacher umsetzen, wenn man dem Bauchgefühl traut.

Kontrolle ist nur eine Illusion.
Ich kann mich selten an Momente erinnern an den ich alles total unter Kontrolle hatte.
steifes umrahmen von Motiven zeigt aber, dass man völlig unsicher ist und deshalb wie ein Kontrollfreak agiert. Das hat nichts mit Kontrolle zu tun, sondern zeigt nur, dass man selbst ein bisschen verspannt ist.


Man kann der Ungenauigkeit Herr werden


Erst mal raushauen dann nachdenken!

Im zweiten Schritt lege ich mir oft Zuhause das Material bereit, was mich näher an die Bildidee bringt!

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Hier schwarze Tinte, Gouche mit Leuchtfarbe und rote Nano Tinte von Platinum.

Und so taste ich mich dann ran an die Bildidee.

 

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Ja und natürlich fällt mir das Herz in die Hose, wenn ich den dicken roten Tropfen noch mal verstärke! Auch wenn ich die weißen Acrylkleckse in die Laternen wische.

Jedesmal wenn ich mit der schwarzen Tinte abdunkle, denke ich, das geht schief aber im Endeffekt:


No Risk, No Fun. Am Ende kommt der Lohn


Anleitung, Tutorial malen lernen von Tine Klein für Aquarell, Skizzenbuch, Mallerei, Urban Sketching, Chicago, Bildidee,

Wie gut das mit den unscharfen Ecken wirkt, sieht man bei Uma Kelkar:
In Chicago war ich in einem Aquarell Workshop mit Uma Kelkar, ich war ziemlich happy, dass sie genau das gleiche erzählt wie ich. Sie hasst es, wenn alle Ecken hart sind.
Habt Spaß und schaut mal wie es jemand anderes macht:

Solche Bilder malt Uma sie steht auch nicht auf harte Ecken in Ihren Sketches:

Uma Kelkar watercolor in blog herz-der-Kunst

Watercolor by Uma Kelkar

http://www.umakelkar.com/

Ganz herzliche Grüße ins Wochenende, ich wünsche Dir viel Spaß

Tine

Noch mehr zu Emotionen im Blog lesen?  dann geht es hier lang!

 

Weg damit! Aquarelltechnik für Dummies!

Aquarelltechnik von Tine Klein fürSkizzenbuch, Mallerei Zürich, Zürichsee

Aquarell ist nur was für die Meisterklasse, da kann man nicht korrigieren!

Ich frag mich immer wer sich solche Sprüche ausdenkt? Klar kann ich korrigieren, sogar sehr easy! Das Radieren im Aquarell ist eine total einfache Aquarelltechnik.

Seht ihr die Reflektionen unten im Wasser? Das ist nicht mühsam gemalt, sondern sie resultieren aus einem sehr einfachen Trick!


Das Radiergummi des Aquarells


Das Radiergummi des Aquarell ist ein Synthetikflachpinsel. Für diese Aquarelltechnik brauchen wir:

  • Einen Synthetikflachpinsel
  • Einen alten saugfähigen Lappen oder Küchenpapier
  • absolut sauberes Wasser, also besser 2 Wasserbehälter benutzen

 


So wird es gemacht!


Ihr feuchtet das Papier an der Stelle an der ihr radieren wollt an und schiebt die Pigmente mit dem Synthetikpinsel einfach weg.

Der Flachpinsel darf hart sein, sollte aber vorne nicht zu buschig sein. Er braucht eine klar definierte Borstenlinie, den er soll  funktionieren wie die Gummilippe beim Fenster putzen.

Danach nehmen wir sofort den Lappen und saugen die überschüssige Farbe weg.

Den Vorgang mit ganz sauberen Wasser und super sauberen Pinsel wiederholen. Ganz sauber immer wieder in eine Richtung arbeiten.

Pinsel und Wasser immer sauber.


Wer rührt hat verloren!


Bloss nicht rumrühren!!! das lässt sich kein anständiges Papier mit etwas Ehre im Leib gefallen!

Das ist wie eine Katze gegen den Stich streicheln! Die beißt und das mit Recht! Das gleiche was bei der Katze passiert, passiert auch dem Papier! Katze beißt, Papier kaputt!

Alle Haare stellen sich auf, durch Rühren wird das Papier aufgeraut. Außerdem hat Aquarellpapier eine Leimschicht. Die Farbe soll ja auf dem Papier schwimmen.

Die Leimschicht werden wir mit dem Verfahren wahrscheinlich kaputt machen, aber durch diese Schicht haben wir eine gute Chance die Pigmente einfach wegzuschieben.

Ich nenne sie die Wasserbüffel:

Im Unterricht mache ich immer einen Hechtsprung, wenn Schüler anfangen zu rühren. Ahhh…das rühren ruft…und ist so verführerisch! Danach ist nichts mehr zu retten!

Wer mit dem Pinsel rührt, knetet die Pigmente ins Papier und verhält sich eben so elegant wie ein Wasserbüffel der am Wasserloch die Erde zertrampelt.


So einfach ist Aquarelltechnik : Viel Spaß mit den schönen Effekten


Tipp: Schnapp dir mal ein verdorbenes Aquarell und schaut mal was ihr herausreißen könnt. Man kann damit viel Tolles machen.

Treppenstufen, Zäune, Lichtkanten und Spiegelungen, auf jeden Fall macht diese Aquarelltechnik tolle Lichteffekte.

Aber auch schlimme Fehler kann man damit sanft beheben. Ein kleiner Schatten Farbe bleibt jedoch immer, aber ist das Papier in Ordnung, kann man ihn durch übermalen unsichtbar machen.

Liebe Grüße ins Wochenende

Tine aus dem Herz der Kunst

Mehr kleine Tricks für weiße Stellen, dann lies diesen Artikel wenn du Lust hast:

Mogeln mit Marker

 

Kleine Tricks zur Farbharmonie

Farbharmonien machen Bilder schön. Heute möchte ich euch mal 2 gleiche Motive mit einer total anderen Stimmung zeigen. Doch hinter beiden steckt der gleiche Trick.

Wer Menschen, und besonders wichtig sich selbst, in seinen Bildern berühren möchte, sollte recht schnell aufhören alle Farben eines Motiv zwanghaft abzubilden. Es geht um das Gefühl dahinter!


Farbharmonien sind der Schlüssel zur Seele


Bilder die einen umhauen zeigen Gefühle, wie man Gefühl zeigt, ist immer recht schwer zu transportieren, denn man kann sie ja nicht logisch erklären. Der Kern des Zaubers einer Zeichnung ist seine Harmonie und diese wird meistens durch die Farbe transportiert.

Was man allerdings zeigen kann, ist wie man Farbharmonien erzeugt und wie diese Motive verändern.

Wie immer in der Kunst ist das Gefühl nicht als Kochrezept zu vermitteln. denn wie Menschen Farben wahrnehmen, liegt an Charakter und Stimmung.


Blau ist kalt oder ein Sommerhimmel


Jeder Farbe sind in unserer Gefühlswelt mehrere Bedungen zugeordnet. Gelb kann einladend und sonnig sein oder aggressiv. Rot ist die Liebe oder der Teufel. Orange kann Erde sein oder oder schrille Leuchtreklame.

Es kommt darauf an wie man Farben arrangiert. Bei zarten Gefühlen eher zarte Farbkombinationen nutzen und folglich sind bei wilderen Gefühlen sind wilde Kombis erlaubt.


Farbharmonie


Die einfachte Methode Harmonie zu erzeugen ist weglassen. Man beschränkt sich erst einmal auf eine Farbe oder verwandte Farbgruppen, das nennt man analoge Farbkombination. Farben die direkt nebeneinander liegen, sind analoge Harmonien, damit ist man immer auf der richtigen Seite.

Farbharmonie Tutorial von Tine Klein

Stimmen die Kontraste ist es wunderschön. Geschickt gemacht wirkt das wundervoll, leider kann dies aber auch ein sehr gutes Rezept für langweilig sein!

Wenn man das merkt, sollte man nicht wie wild in den Farbtopf greifen, sondern wie beim Kochen gezielt würzen. Die Skizze werden wir jetzt gezielt verändern, passt mal auf was passiert.


Farbharmonie und mit Chilli


Scharfe Gerichte können ekelhaft sein, ist es aber lecker scharf leckt man sich die Finger danach!

Komplementärkontraste setzt man dementsprechend genauso ein wie Chili, langsam bis es genau richtig ist.

Komplementärkontrast ist Hingucker oder Ohrfeige fürs Auge. Ähnlich wie beim Chilli kann es einfach“to much“ sein, deshalb möchte ich heute nicht über den Komplementärkontrast mit euch sprechen.

Heute geht es um Harmonie!

Eine schöne Ohrfeige will gekonnt sein: Den Ohrfeigeneffekt will man allerdings bei Farbharmonien gerne mal vermeiden, es kann schrill und aufdringlich wirken.

Auf die Frische eine Bildes will man aber trotzdem nicht verzichten.

Deshalb greift man lieber zur Y-Harmonie:


Ypsylon Harmonie- Dingsda Harmonie


Im deutschen unter dem schön gruseligen Wort: Teilkomplementärer Komplementärkontrast zu finden. Wer sich solche Worte ausdenkt, war im letzten Leben Einpeitscher auf einer Galeere und ist die Gehässigkeit noch nicht ganz los geworden.

Die Dingsda-Harmonie ist auf jeden Fall was ganz tolles. Sie ermöglicht Farbharmonien und schöne Kontraste die nicht zu schrill sind.

So sieht eine Y- Harmonie aus, die noch recht nah an Komplementärkontrast ist, frech und frisch:

Also Komplementärkontrast ohne harte Ohrfeige, aber noch ganz schön frech. Die Hauptfarben sind Blau und Grün, eine davon hat einen direkten Komplementärkontrast.

Tine klein Tutorial Farbharmonie

 


Farbharmonie leicht gemacht


Liebe statt Hiebe, so sieht eine echte Y-Harmonie aus:

Anleitung Farbharmonie von Tine Klein für Aquarell, Skizzenbuch, Mallerei Greifensee Burg Schweiz

Wer es sanfter mag, also mehr Liebe als Hiebe, kann so vorgehen. man pirscht sich sanft an den Komplementärkontrast an.

Tine Klein Tutorial Farbharmonie

Wir haben es da mit dem Pinsel viel leichter als die Fotografen. Wir können das Motiv mit den Farben des Herzens anstreichen. Natürlich sollst du jetzt nicht mit einem auf die Hand tätowierten Farbkreis herumlaufen. Obwohl Praktisch wäre es schon, grins* muss nur eine gut sichtbare Stelle sein 😉

Wenn man es weiß, kann man es nach Gefühl machen, es geht ja nur darum, dass man das Prinzip kapiert hat.

Liebe Grüße ins Wochenende

Tine aus dem Herz-der-Kunst

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Im Farbenrausch

 

 

 

 

 

Zu blass! Aquarellfarben aufhübschen!

 


Hilfe meine Farbe gibt Widerworte


Diese Farbe gibt Widerworte! Wahrscheinlich habe ich nix Besseres verdient.

Aquarellfarbe kann zickig sein. Die Farbe blüht aus, ist nicht zu stoppen wenn sie nass ist, sie kleckert und sie hat nie die Farbe, die man eigentlich malen wollte.

Das alles kann einen irre machen oder glücklich!

Doch richtig fade wird es, wenn Aquarellfarbe oder Wasserfarbe zu blass ist.


Blöderweise malt man Aquarellfarbe oft mit angezogener Handbremse, dann wird sie langweilig


Weil die Farbe so exzentrisch ist, wird sie oft mit angezogener Handbremse gemalt. Wenn man der Aquarellfarbe die Zügel zu doll anlegt, dann wird sie blass und ausdruckslos, und so ist sie dann zu der Spießerfarbe schlechthin verkommen.

Wem von uns ist das nicht schon passiert: Das zu blasse Aquarell? Dann bloß nicht ärgern, denn es gibt tolle Lösungen!


Aquarellfarbe aufhübschen liegt voll im Trend!


Aquarellfarbe ist keine Spießerfarbe mehr, mit der Welle der Illustratoren kam viel frische und freche Kunst in Umlauf.

Grade diese Illustratoren arbeiten mit Wasserfarbe ganz anders. Sie wollen ihre Kunstwerke nicht an die Wand hängen sondern drucken. Sie hübschen ihre Aquarelle mit bunten Tinten oder Ecoline, einer leuchtenden flüssigen Wasserfarbe, auf. Leider zersetzen sich diese künstlichen Pigmente oft am Licht.

Merke: Flüssige Wasserfarben  und viele Tinten sind nicht lichtecht! Hände weg außerhalb des Skizzenbuchs!


Falsch verarbeitet werden Aquarellfarben blass!


Meist liegt es an der Verarbeitung, wenn Aquarellfarben zu blass werden.

Tipp 1:

Ansprühen! Wer seine Aquarellfarben vor dem Malen mit Wasser ansprüht, erleichtert das Lösen der Pigmente enorm, sie werden viel strahlender.

Tipp 2:

Wasserfarbe bzw. Aquarellfarbe braucht viel Wasser um ihre tollen Effekte zu zeigen!

Doch dann wird sie blass, denn nass wirkt die Farbe viel intensiver! Wer schon mal am Meer oder in einem Bergbach tolle Steine gesammelt hat, kennt den Effekt, solange es nass ist strahlen die Farben! Zuhause ist die Enttäuschung groß! Die Steine sind trocken einfach grau!

Also kräftig übertreiben, irgendwann weiß man wie es hinterher aussehen wird!


Pimp it Baby! Bilder mit Aquarellstiften aufpeppen


Auch bei Aquarellstiften muss man aufpassen, nicht alle sind lichtecht. Das Einzige was hilft ist es eifrig die Packungen zu studieren. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Stifte durch Härte und Löslichkeit.

Ich habe mal auf der philippinischen Insel Boracay gelebt. Bilder gibt es nicht mehr, das Material war nicht lichtecht! Ich hab das Gefühl ein Jahr meines Lebens ist gestorben! Das passiert mir nie wieder!

Probiert die Aquarellstifte im Fachgeschäft aus! Ich liebe Weiche, denn mit denen kann man auch gut zeichnen.

Stellt beim Kauf kritische Fragen:

  • Lichtechtheit
  • Pigmentstärke
  • Transparenz

 


Nasser oder trockener Stift: beides geht


Wer glaubt ein Aquarellstift sei ein Aquarell der täuscht sich.

Das trockene Verstärken der Farben wird Anfängern am leichtesten fallen! Ich finde es am hübschesten wenn man bei Flächen nicht aufdrückt wie verrückt, denn harte Linien machen sich nicht gut im Aquarell! Der Trick ist den Ton der Aquarellfarbe ganz langsam zu intensivieren.

Unauffällig verstärken kann man am besten mit Farbschleierern ohne große Linien über die Farbe zu legen!

Aber auch das Zeichnen in Aquarellen sieht toll aus.

Ist man zu schlampig können deutlich sichtbare Striche zum Ärgernis werden, denn auch wenn man es will, sie lösen sich nass nicht wirklich auf.

Aber wer sagt das sich Striche immer auflösen müssen? Nachteile sind oft echte Vorteile, denn gewusst wie ist es ein schöner Effekt: Siehe Punkt 1:

Merke: Auch mit Wasser darf der Strich nicht Krickelkrakel sein, denn man sieht die Striche immer ein bisschen.

Echt Klasse ist es, wenn die Aquarellstifte lasieren, also transparent sind, dann sieht man das Aquarell hindurch.  Bei Punkt 2 sieht man, das das Aquarell unter dem Stift die Hauptrolle spielt!

Der nächste Haken ist das Steuern der Farbintensität, was trocken noch harmlos ausschaut, kann nass regelrecht explodieren, denn die Pigmente entwickeln Kraft wenn sie gelöst werden! Siehe Punkt 3: Der Giebel sollte blau werden, wirkt aber schnell schwarz, damit kann mann Zeichnungen sehr schnell verderben! Oder sehr schnell zu echten Hinguckern machen!

Auch aus ganz blassen Aquarellen kann man noch echt viel rausholen! Selbst ganze Flächen können farblich verändert werden. Nr. 4 zeigt den Unterschied von gepimpt zu unberührt.


Praktischer Helfer


Ich habe etwas entdeckt was echt Klasse ist!

Aufhübschen von Aquarellfarben Tine Klein mit Stift Palette

Es gibt raue Paletten, auf diesen kann man den Stift abreiben, die sind ein wenig wie Schmiergelpapier! Mit Wasser und der Plastikpalette wird der Stift zur echten Aquarellfarbe! Nicht nur auf Reise extrem hilfreich.

Liebe Grüße ins Wochenende Tine! Ich hoffe ich konnte helfen!

Mehr über leuchtende Farben lesen?

strahlende Farben durch Dunkelheit

 

 

 

 

 

Licht ist meine Lieblingsfarbe!

Auf dem Tisch der Taverne liegt das griechische Licht in meinem Skizzenbuch!


Gerade nach einem langen Winter kann ich sagen: Licht ist meine Lieblingsfarbe!


Heute habe ich Urlaubsbilder angesehen und eines gefunden, was ich auch kurz bevor es fertig war fotografiert habe. Was noch fehlte war der Schatten und der letzte Schliff.

Eine super Gelegenheit euch zu zeigen, was passiert wenn! Denn Strahlen will gelernt sein.

Einer der häufigsten Fehler in Bildern ist der Umgang mit Licht und Schatten. Die meisten Zeichner und auch Maler haben am Anfang Angst vor dem Schatten, doch dann stellt man schnell fest, dass alles nlass und grau wirkt.

Licht und Schatten sind ein Team, so wie guter Bulle und Böser Bulle, ist es ein Trick. Licht und Schatten arbeiten hinter der Kulisse heimlich zusammen.

Wenn wir das  vergessen, dann fangen wir das Licht nicht!


Lass es strahlen!


Wir malen oft wundervolle Bilder, doch in unserer Angst etwas falsch zu machen, trauen wir uns nicht die Dunkelheit in ein Bild zu setzen.

Zu oft haben wir erlebt, dass ein Bild durch schwarz ekelhaft vergraut! Aber ist diese Vorsicht richtig? Denn ohne echten Schatten sieht es so aus:

Tine Klein malen lernen Anleitung Licht und Schatten Kuppeln Santtorin

Tine Klein Tutorial Licht und Schatten


Der Schatten macht einen Unterschied wie Tag und Nacht!


Vergleich einmal diese beiden Bilder, sie sind zu 90 Prozent identisch! Ich habe das Bild fotografiert als ich mit der Verdunkelung anfing! Stört euch nicht an den kleinen Farbunterschieden, ich habe beim ersten Bild die Tonwerte heruntergeregelt um Euch zu zeigen was passiert, wenn man sich nicht traut.

Man sieht ganz deutlich! Keine Unterschiede im Licht! Also auch kein Strahlen.

So wie im ersten Bild kolorieren 90 Prozent der Anfänger und auch viele der Fortgeschrittenen ihre Bilder. Haltet ihr das für eine gute Idee?

Beim 2. Bild habe ich nur alles Dunkle deutlich abgedunkelt. im Himmel eine dunkle Lasur hinzugefügt und schon entsteht das griechische Strahlen.

Braun und schwarz erzeugen die nötigen  Kontraste, denn da wo die Sonne scheint, gibt es auch starken Schatten.


Was sind eigentlich Tonwerte?


Bei Tonwerten geht es um Hell und Dunkel. Es ist sozusagen der Lichtwert einer Farbe!

Kontrast ist ein deutlicher Tonwertunterschied!

Habe ich mindestens 3 dieser Tonwerte, dann entsteht in einem plötzlich Bild Räumlichkeit und Strahlkraft.

Schaut mal bitte ins erste Bild seht ihr wie flach und grau es im Vergleich zum 2 Bild wirkt? Insbesondere an der Kuppel sieht man es.

Tipp: Denke gleich daran eine Farbe gleichzeitig in Hell und Dunkel zu verwenden.

 


No Risk no Fun!


Will man wirklich ausdrucksstarke Bilder, dann darf man nicht nur im  mittleren Tonwert bleiben.

Das ist nicht  Sicher! sonder sicher Langweilig!

Nur wer Licht und Schatten vereint, wird charaktervolle Bilder erhalten! Jedoch birgt der Einsatz von schwarz in Bildern immer ein hohes Risiko!


Schwarz – entschmuddeln


Hast du den Unterschied gesehen? Der ist doch Wahnsinn! Also trau Dich! Taste dich an den Schatten heran, denn sonst wird in deinen Bildern niemals die Sonne scheinen.

Tipp: Benutze niemals Schwarz!

Wenn du die Erfahrung gemacht hast, das deine Bilder durch den Einsatz von Dunkelheit hässlich werden, dann hast Du recht!

Schwarz sollte niemals schmuddelig schwarz sein, sondern einen deutlichen Farbeinschlag haben. Ich benutze entweder rotbraun das durch Sepia fast schwarz wird oder Neutral Tinte von Schmincke, das ist ein Schwarz was fast Lila ist.

Kommt mir das Schwarz im Bild immer noch schmuddelig vor, dann gebe ich noch rot, violett oder blau hinzu.


Keine Farbe ist jemals einfarbig! Meine Lieblingsfarbe ist das Licht!


Der Trick ist jedoch die Farben ganz deutlich in der Lichtstärke, der Helligkeit und Dunkelheit zu variieren!

Phataloe Blau teilweise gemischt mit Türkis und Delftblau, also Abweichungen  ins Helle und ins Dunkle. Rotbraune Tinte variiert mit schwarz-brauner Sepia Tinte, das gleiche Prinzip von Hell und Dunkel.

Wichtig ist, das es jeweils helle,mittlere und dunkle Farbtöne gibt! So werden Farben nicht nur strahlend sondern auch plastisch.


Schütze zuerst das Weiß


Viele meiner Schüler empfinden es als eine Pflicht auch noch das letzte Stückchen Papier zu übermalen und das macht ihre Bilder trist.

Sei ein Wächter des Lichst!

Wir brauchen Flächen, die das Licht reflektieren, deshalb arbeite ich so gern mit Füllhalter, denn so komme ich ganz nah an die Helligkeit mit meiner dunklen Tinte, ohne die Gefahr das Weiß zu verlieren.

Ich zeichne wie in diesem afrikanischen Sprichwort:

„Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“

Ganz herzliche Grüße ins Wochenende

Tine

Demnächst gibt es in Zürich eine kostenlose Vorführung rund ums Sketching- und Aquarellmaterial. Ich zeige, was ich benutze und erkläre auch warum. Wer Lust hat darf einfach kommen. Wer Probleme oder Fragen hat, ist ebenfalls herzlich eingeladen zu fragen.  Ich bin den ganzen Tag für Euch da und freue mich euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Zwischendurch werde ich immer mal wieder etwas Vorführen und Zeichnen, das wird ein spannender Tag! Ich freu mich schon auf Euch.

Liebe Grüße Tine

Hier geht zu Zumstein
Samstag, 8. April 2017 / 10 – 16 Uhr
Ort: Rennweg 19, 8001 Zürich

 

Weitere Artikel über Licht:

Wissen über Aquarellfarbe

 

 

 

Kleiner Guide für leuchtende Aquarellfarbe

Tine klein, leuchtende Aquarellfarben, Manchester

Schnelle Skizze auf der Schleuse in Manchester: Meine Zauberfarbe ist Lasurorange von Schmincke, zusammen mit „Ich bin ein Mädchen-Farbe“ Opera Rose von Windsor&Newton verwende ich es nur, wenn ich meine rosarote Brille aufhabe.


Meine Lieblingsbeschäftigung ist es in Kunstmaterial zu stöbern, wie ein „glückliches Ferkel im Schlamm“


Neulich meinte ich zu meinem Liebsten, ich bräuchte mal neue Boxen für meine Farben. Er grinste und meinte: Tinchen, du hast schon eine Box, man nennt sie unser zuhause…. (abgesehen vom  Schuhteil)

Ich liebe es in schönen Material zu stöbern, immer getrieben, etwas zu finden mit dem sich bis dahin Unmögliches erreichen lässt.

Obwohl mein Liebster maßlos übertreibt (Tom: „untertreibt“), hat sich ein ganzer Haufen Farben angehäuft.  Doch leider nicht durch genüsslichen Kaufrausch, sondern wegen  einer ganzen Menge enttäuschender Fehlkäufe.

Jeder von uns kennt es, wenn die Farbe im Aquarellkasten leer ist, dann ist mit Sicherheit das Schild darunter unleserlich. Die neue Farbe hat genau den gleichen Farbton,  ist jedoch völlig anders als erwartet. Die Situation ist absurd, in einem guten Kunstgeschäft gib es über hundert fast identisch aussehenden Gelb-Töne, ich starre darauf wie ein hypnotisiertes Kaninchen. Ich bekomme Kreise in den Augen…  Kein Wunder, das man den Durchblick verliert.
Ich glaube, das ist ganz normal, dass man am Anfang erst mal eine ganze Menge Geld versenkt, bis man das richtige Material für sich gefunden hat. Jeder von uns kann davon ein Liedchen singen.


Farbtafeln werden aus Verzweiflung geklaut


Der erste Tipp ist, lasst euch niemals mit einer gedruckten Farbtafel abspeisen. Kein Druck kann die tatsächlichen Eigenschaften einer Aquarellfarbe zeigen.
Ein Freund von mir, hat ein Kunstgeschäft, er erzählte mir das er die Farbtafeln anketten muss, weil sie sonst aus Verzweiflung geklaut werden.


Ein Guide für leuchtende Aquarellfarbe!


Diese Woche schreibe ich mal über etwas, was ich mir lange selbst gewünscht habe: Einen kleinen Guide der mich vor Fehlkäufen schützt! Ich möchte Euch herzlich bitten euch zu beteiligen, euer Wissen ist für uns wichtig! Was hilft euch? Und was ist wenig nützlich?


Was ist eine gute Farbe?


Wann ist eine Farbe gut? Sie muss lichtecht und pigmentstark sein oder gibt es  noch mehr?

Der wichtigste Schutz vor Fehlkäufen ist zu wissen, was man mit der Farbe tun will. Die identische aussehenden Farben im Regal sind überhaupt nicht identisch, ihre Eigenschaften sind für unterschiedliche Anwendungswecke gedacht.

Der beste Guide ist zu fragen: Wofür ist sie gut?


Hingucker Farben: Am Schönsten strahlen lasierende Farben!


Wie ihr wisst liebe ich leuchtende Farben. Bei leuchtenden Farben heißt gut oft transparent!

Faustregel:
Alles was hell, weit offen, leuchtend oder transparent ist, darf man nicht zukleistern! Hier gilt es transparente Farben zu finden.

Tine Klein, Herz-der-Kunst, Guide für leuchtende Aquarellfarben

In der Skizze aus Barcelona habe ich versucht die Informationen zusammenzufassen:  Die Häuser sind in deckenden Naturtönen gehalten, überall dort wo ich Licht einfangen will, wechsele ich in die transparenten Töne. Schau dir mal den Unterschied zu dem lasierendem Gelb im Himmel und dem deckenden Gelb der Häuser an.

Oft geben die Hersteller schon im Namen Hinweise welche Farben sich für was eignen:
z.B. Lasurgelb, Lasurorange (siehe rechte Tube) diese Farben nicht deckend.

Im Studium habe ich tausend Mal versucht einen stahlenden Sommerhimmel zu malen, es ging nicht. Ich hab mein ganzes Geld in Blautöne verschwendet, heute weiß ich, es war nicht der Farbton, sondern die Transparenz.

Diese Bezeichnungen helfen dir die richtigen Farben zu finden:

zeichenerklaerung

Zeichenerklärung auf den Schminckefarben

Manchmal sind die wichtigen Informationen auf den Tuben kaum zu finden. Bei der silbernen Tube von Windsor&Newton muss man schon genau hinschauen, dort versteckt sich die Information auf der Rückseite.

Farben ohne solche Hinweise sind Wundertüten der üblen Art, da kann alles drinstecken!


Warum leuchten diese Farben so?


Transparente Farben reflektieren das Licht besser. Der Reiz dieser transparenten Farben liegt darin, dass man  problemlos mit Farbschichten arbeiten kann.

Zusammen sind lasierende Farben sehr wandelbar:  Anders als bei deckenden Farben kann immer  noch weiterarbeiten, selbst trockene Farben durch neue Schichten noch Mischen, das ist für mich die Mutter der Spontanität.

Tine Klein, Guide für leuchtende Aquarellfarben, Manchester

Manchester am Kanal Tine Klein: So schön leuchten transparente Farben, wenn man den Mut hat Ihnen dunkle Farben zur Seite zu stellen.

Bei diesem Bild in Manchester sind die buten Farben geradezu aus mir herausgeplatzt, so gute Laube hatte ich. Es bedarf jedoch Fingerspitzengefühl, sonst wirkt es grell. Oft reichen kleine Akzente mit solchen Farben um ein Bild aufzupeppen. 1 oder 2 Hingucker-Farben helfen schon enorm un Bilder zu beleben.

Das rosa Backstein Haus habe ich abgedunkelt, man sieht jedoch welche Strahlkraft die reine Farbe hatte und damit kommen wir zu einem Profitrick.


Die geheimen Profitricks -Farbe ist Licht in Tuben!


Farben sind die Magie des Lichtes. Licht hat eine Wellenlänge, je reiner und klarer diese Wellenlänge ist, desto leuchtender die Farbe. Diesen wundervolle Zusammenhang kennen meist nur Profis, die wundervolle Leuchtkraft verbirgt sich hinter dem gruseligen Wort:

*Farbmetrische Zuordnungsfarbtafel* für Aquarellfarbe von Schnincke  …ich als Farb-Fee nenne es Wegweiser zum Farbfeuerwerk.

farbmetrische Zuordnungstafel für Schminke Aquarellfarbe

Mercí an  Schmincke, die uns diese Grafik zur Verfügung gestellt haben. (Download gibt es unten) Als ich diese Graphik das erste mal sah, habe ich plötzlich genau verstanden nach welchem Muster ich meine Farben auswähle.

Die Anwendung dieses Farbkreises ist einfach,  desto weiter du nach innen kommst desto gedämpfter werden die Farben.

Transparente Farben in den äußeren Farbkreisen sind extrem intensiv, dort finde ich meine Strahlkraftwunder. Wende dieses Wissen mit bedacht an, sie sind kein Allheilmittel, zu viel davon wirkt schnell grell und künstlich. Die Erdtöne für meine Häuser und die Natur suche ich eher in den inneren Kreisen.

Wichtige Frage: Gibt es solche Tafeln auch von anderen Firmen? Ich habe noch keine gefunden, wenn ja bitte sendet mir bitte den Link!


Farben zum nachträglichem aufpeppen!


Es gibt Farben die Strahlen auch ohne Transparenz, weil sie rein und intensiv sind, z.B. Kobaldtürkis, die 509 ganz links außen im Farbkreis

Solche Farben benutze ich zum nachträglichem aufpeppen, weil ich damit überdecken kann, wie es wirkt, siehst Du oben in der Skizze mit dem Baum.


Farben gezielt unter die Lupe nehmen


Lass dich beim Farbenkauf nicht ärgern, schau gezielt nach den Eigenschaften von Farben die Du brauchst.

Nehmt die Aquarellfarbe kritisch unter die Lupe:

Summary:

Alles bei allem was Leuchten soll z.B: Himmel, Blumen, Wasser oder Akzente würde ich bei den transparenten oder relativ reinen Farben Ausschau halten.
Für schwere Materialien wie Häuser, Steine, Straßen gelten andere Regeln, hier eigenen sich durchaus gedämpfte oder auch deckendere Farben prima. Bei erdigen, massiven Dingen würde ich eher zu  harmonischen und gedämpften Farben der inneren Farbkreise greifen.
Zur Verdeutlichung:
Bei Blumen verwende ich z.B. transparendes klares Rot, bei Häusern gern ein deckendes dumpfes venizianisch Rot.

Glaubt jetzt nicht, ich hätte gefühlte hundert Farben in meinem Kasten, es sind 20, denn mittlerweile weiß ich genau was ich brauche.

Ganz liebe Grüße ins Wochenende, ich hoffe ich habe euch ganz viele Fehlkäufe erspart.

Ich würde mich über viele Beiträge freuen, entfacht eine Diskussion und teilt den Beitrag, denn viele Köpfe wissen mehr als Einer. Gibt es eine Aquarellfarbe die ihr besonders liebt? Was ist Eure Wunderfarbe? Womit habt ihr schlechte Erfahrungen gemacht? Und welche Firmen stellen gutes Infomaterial? Ich habe für euch auf die Suche gemacht, es war schwer tiefergehende Informationen zu bekommen.

Herzliche Grüße in ein schönes Wochenende

Tine aus dem Herz der Kunst

Deshalb herzlichen Dank an die Firma Schmincke, nach dem ich einer armen Mitarbeiterin ein Loch in den Bauch gefragt habe, wurde uns das folgende Material zur Verfügung gestellt:

Farbmetrische Zuordnungstafel Tafel: * bei mir flapsig Farbzielscheibe genannt*

Farbzielscheibe

Lasierende Farben:

http://www.schmincke.de/fileadmin/Produktinformationen_Deutsch_2014/Aquarellfarben/PI_Aquarell_Lasurmalerei_140114.pdf