Perspektive verstehen – Horizontlinie

Tine Klein Aquarell Sabadell, Blog Perspektive verstehen

Perspektive verstehen, Sehen ist eine chaotische Collage:

Perspektive verstehen ist konfus, denn sie ist an unsere Augen gekoppelt. Dies ist fast schon tragisch komisch, denn unser Seeprozess ist viel chaotischer und verrückter, als wir ihn selbst wahrnehmen.

Anders als wir glauben, sehen wir nicht ein ganzes Panorama, sondern unser Kopf setzt das Bild, was wir zu sehen glauben, aus vielen einzelnen Blicken zusammen.

In unserem Kopf findet jederzeit ein absolut gewaltiges Puzzlespiel statt. Wir sehen nur in einem kleinen Umkreis scharf und  deshalb bewegen wir unseren Kopf und unsere Augen ständig, um unsere Umgebung wahrzunehmen. Unser Gehirn setzt dann ein Bild aus den Seh-Fetzen zusammen und gaukelt uns ein perfektes Bild vor.

Und dies erklärt auch die gewaltigen Sehfehler in unserem Alltag. Zum Beispiel stehen wir  direkt vor einem Supermarktregal, und wir finden nicht, was wir suchen. Zeigt es uns jemand, sehen wir es plötzlich und dies liegt an dem Puzzlespiel in unserem Kopf!

Jetzt mal herzhaft lachen! Mit diesen Augen versuchen wir absolut exakte Perspektiven zu zeichnen!

Perspektive verstehen – die Häuser hopsen wieder rum!

Perspektive ist so unglaublich schwer zu verstehen, weil sie an unsere ständig bewegenden Augen gekoppelt ist.

Jedes Mal, wenn wir uns bewegen, dann hüpfen die Häuser perspektivisch wie wild  durch die Gegend. Doch unser Gehirn schustert daraus  ein schönes Bild zusammen.

Maler und Zeichner dabei allerdings sehr viel schwerer. Unsere Bilder sind so schief und krumm, weil wir uns beim Beobachten natürlich unsere Augen benutzen und unseren Kopf etwas bewegen, und dadurch ändert sich die Perspektive ständig.

Du bist also kein also kein vollkommener Idiot, weil deine Perspektiven schief und krumm gezeichnet sind.

Wir müssen unsere Augen und unsern Kopf bewegen, um gut zu sehen, aber fürs Malen und Zeichnen ist das die Hölle.

Perspektive verstehen – Dein Gehirn muss lernen

Perspektive ist so unglaublich schwer zu verstehen, weil sie an unsere ständig bewegenden Augen gekoppelt ist.

Die gute Nachricht: Hast du dein Gehirn trainiert, wirst du Perspektive einfach so zeichnen können.

Dein Gehirn wird begreifen, das es sich auf die Perspektive konzentrieren muss, doch das kann man nicht erzwingen.

Ich weiß zwar, dass der Überbringer schlechter Nachrichten gekreuzigt wird, aber traue nicht den Leuten, die dir sagen, dass du bei ihm ganz einfach und schnell Perspektive lernst, ohne danach noch darüber nachdenken zu müssen.

Perspektive verstehen braucht  Zeit und Übung, denn nicht du musst begreifen, sondern dein  Gehirn muss eine neue Fähigkeit entwickeln!

Je mehr wir über die Sache sprechen, desto eher wirst du‘s begreifen. Trotzdem bist du immer wieder verwirrt sein, denn dein Gehirn muss zuerst lernen, die Informationen über Perspektive aus dem chaotischen Sehprozess herauszufiltern.

Heute geht es deshalb um absolutes Basiswissen, die Horizontlinie!

Informationen werden  dir helfen, dich zu orientieren, denn du versuchst eine Perspektive zu zeichnen.

Leute malen sehr gerne von Fotos, denn dies ist nur ein einziger Blick. Schön wäre es aber schon, wenn man auch aus direkter Beobachtung Perspektive zeichnen könnte?

Es wäre doch schön, wenn wir wüssten, wo die Fluchtpunkte liegen, denn das würde das  Zeichnen enorm vereinfachen.

Horizontlinie und Augenlinie

Unsere Augen sind der Ausgangspunkt der Perspektive.

In der Literatur wird meistens der Begriff Horizontlinie benutzt. Dies ist leider sehr irreführend, denn der Horizont entsteht genau dort, weil die Augen des Betrachters dort sind.

Für die meisten Mal- und Zeichenanfänger bleibt es ihr wie ein mythisches Geheimnis, wo sich diese verdammten Fluchtpunkte  bilden!

Dabei ist es mit den Fluchtpunkten ganz einfach, sie bilden sich immer auf der Höhe deiner Augen.

Es ist ja dein Blick!

 

Was ist eigentlich der Horizont?

Der Horizont ist absolut nichts Feststehendes, denn auch er ist an deine Augen gekoppelt. Stehen wir auf einem Berg, ist er ganz oben. Guck mal, das Wasser steht über den Häusern.

Dies sieht man hier. Der Horizont ist auf der Höhe meiner Augen, denn die Kamera steht auf der Balkonbrüstung.

Das ist gerade die Höhe meiner Augen und auf dieser Linie bilden sich die Fluchtpunkte! Immer! Man nennt es Horizontlinie.

Die Horizontlinie ist die scheinbare Grenzlinie zwischen Himmel und Erde, die sich in der Ferne befindet und von einem bestimmten Standpunkt aus betrachtet wird. Sie wird als „Horizont“ bezeichnet, weil sie das visuelle Ende oder die äußerste Grenze des Blickfelds darstellt.

Blöd gesagt:

Horizont so weit  wie du gucken kannst!

Die Höhe des Horizontes ist die grundlegende Linie, mit der du jede Perspektive definierst.

Viele gute Maler und Zeichner markieren sie als erstes in jedem Bild.

Das ganze hat nur leider überhaupt nichts mit dem Horizont zu tun, sondern mit der Höhe deine Augen.

Das siehst du hier:

Hier knie ich, der Fluchtpunkt entsteht auf der Höhe der Kirchenbänke. Stehe ich auf, dann wandert meine Augenlinie nach oben, der Fluchtpunkt einsteht höher.

 

Horizontlinie hat sich natürlich intellektueller an.

Es ist eine sehr gute Idee, sich die Horizontlinie im Bild zuerst zu markieren.

Genau auf der Höhe unserer Augen finden wir auch Fluchtpunkt, aber auch genau hier gibt es kleine perspektivische Verzerrung! Diese Linie ist der Nullpunkt! Über ihr fallen  alle Perspektivlinien auf den Fluchtpunkt zu. Unter ihr steigen alle Linien bis zum Fluchtpunkt.

Perspektive verstehen tine klein

Die Horizontlinie – Augenlinie ist der Dreh und Angelpunkt der Perspektive.

In einem Foto muss man erst mal rekonstruieren, auf welcher Höhe die Linse des Fotografen war. Oft sind Perspektiven auf Fotos aber trotzdem falsch, weil die Kamera nicht gerade stand, dann verzerrt sich die Perspektive.

Der Zeichner hat es einfach, er weiß, wo sein Kopf ist.

Nachdem Fluchtpunkten musst du nicht lange suchen, denn sie bilden sich auf der Höhe deines Kopfes.

Perspektive verstehen -Fluchtpunkte in einer normalen Straße oder einem Raum:

Dies ist die berühmte einfache Zentralperspektive, weil die Häuser rechts und links der Straße parallel zu dir stehen, bildet sich nur ein Fluchtpunkt. Das gleiche gilt für einen Raum.

Tine Klein Aquarell in Lissabon. Tutorial Perspektive verstehen. Cafe, Aquarell, Perspektive vereinfachen, Zentralperspektive

Der befindet direkt auf der Höhe deines Kopfes. Und meistens ist er geradeaus vor dir.

Sieht man hier, kleine Abweichungen sind normal, denn in alten Häusern sind die Wände krumm.

Dies ist besonders einfach zu zeichnen, weil der Fluchtpunkt auf dem Blatt ist und zwar mitten in der Straße.

Mein Tipp fürs Zeichnen:

Letztendlich ist es egal, wo der Fluchtpunkt in der Straße auf der Augenlinie liegt, jeder einzelne dieser Punkte wird realistisch und gut ausschauen.

Fluchtpunkte in chaotischen Perspektiven???

Das Fluchtpunkte auf deinem Blatt liegen ist nicht selbstverständlich. Und das ein Bild nur einen Fluchtpunkt hat, ist ein Glücksfall.

Jedes Mal, wenn ein Gegenstand im Raum zur dir anders gedreht ist, hat er eigene Fluchtpunkte.

Perspektive verstehen und malen können, heißt das du dir klar machst, dass alles auf den Horizont oder die Augenlinie zuläuft.

Ruhig bleiben! Es ist nervig, aber lösbar!

Hast du zum Beispiel drei Häuser, die nicht  ordentlich aufgereiht an einer Straße stehen, sondern wie an einem alten Marktplatz sich in alle Richtungen drehen, dann hat jede Wand einen eigenen Fluchtpunkt. Und richtig nervig wird es, wenn diese Häuser fast parallel zu dir stehen.

Fluchtpunkte werden beim Zeichnen erst so richtig nervig, wenn sie weit außerhalb des Blattes liegen. Mann kann sie dann schlecht zeichnen, weil man die Perspektivlinie einfach nicht mehr anpeilen kann.

Wenn man fast gerade auf etwas schaut, dann gibt es kaum Perspektive.

Das siehst du an Nummer 1. Erst wenn etwas davon weggeht, entsteht die Perspektive. Das sieht man an dem Haus der anderen Seite.

Wenn du dich nun ein ganz kleines bisschen von dem Haus wegdrehst, dann entsteht nur ein winziges bisschen Perspektive und dies ist das Problem.

Dann entstehen die Fluchtpunkte zwar immer noch auf deiner Augenhöhe, aber extrem weit von deinem Blatt entfernt, weil sich das Haus nur ein klein wenig von dir entfernt. Es wird nur ein winziges bisschen kleiner. Dies ist leider sehr schwer zu zeichnen!

Hier werden Fluchtpunkte zu Fluchtpunkten!

Was tun? Fachgerecht anpeilen!

Bei einer Perspektive, die sich nur ein wenig von dir wegdreht, sieht man nur noch Perspektive bei den Kanten, die hoch über dir sind!

Schau dir mal das kleine gelbe Haus im Hintergrund an. Da sieht man Perspektive nur oben am Dach.

Alles nahe der Augenlinie 5 hat so gut wie keine Perspektive.

Alles andere ist zu nah an dir dran!

Also reicht es oft, wenn du die obere Dachkante ein bisschen neigst.

Bitte beachte: Alles was über deinen Augen ist, fluchtet nach unten, weil der Fluchtpunkt ja auf Höhe deiner Augen ist.

Du neigst halt die obere Kante des Hauses ein bisschen nach unten.

Diesen Winkel kannst du dir durch anpeilen holen.

Dabei ist es wichtig, dass du immer aus der gleichen Position mit dem Stift anpeilst.

  • Aufrecht sitzen immer die gleiche Körperhaltung, nicht zappeln.
  • Arm voll durchgestreckt
  • 1 Auge zu
  • Gerne klemme ich den Kopf auf die Schulter, so garantiere ich, das die Augen immer in der gleichen Position sind.

Die Perspektivlinie immer in der gleichen Haltung anpeilen, diesen Winkel kannst du benutzen! Nichts ist schief und krumm.

Der Anarchie-Trick: Dreh das Haus ein bisschen!

Tine Klein Aquarell Sabadell, Blog Perspektive verstehen

Ich lege meine Fluchtpunkte selbst aufs Blatt, das erspart mir das Anpeilen, wie hier in Sabadell. Fluchtpunkt im Kopf der orangen Person links.

Liebe grüße Tine

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Weiterlesen zur Perspektive

Alles eine Frage der Perspektive!

Interiors – Perspektive vereinfachen

https://blog.herz-der-kunst.ch/interiors-perspektive-vereinfachen/

https://blog.herz-der-kunst.ch/alles-eine-frage-der-perspektive/

 

 

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Malen lernen – Der Trick mit der Silhouette

Blog Malen Lernen, aquarelle, Basel, Tine Klein, urban Sketching

 

Silhouetten erzählen Geschichten und sind gut zum Malen lernen

Wir sprechen heute über einen Bereich, wo sich Malen lernen und Zeichnen lernen überschneiden. Einfache Dinge können enorm schwierig wirken, weil wir den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

Man muss sich einen Moment geben, um das Einfache überhaupt zu begreifen.

Wenn man anfängt, etwas bildlich darzustellen, dann hat man plötzlich so viele Eindrücke, dass man das Wesentliche aus dem Auge verliert.
Man möchte 1000 Dinge gleichzeitig tun und ist dabei doch eigentlich mit den einfachen Grundlagen überfordert.

 

Malen lernen : Silhouette als Schritt zur guten Proportion:

Warum fällt es beim Malen lernen so schwer, einfache Proportionen herzustellen?

In Bildern und Zeichnungen gibt es sehr viel zu tun, immer dann, wenn uns etwas unangenehm ist, dann springen wir in der Zeichnung gerne an eine andere Stelle oder konzentrieren uns auf das, was wir schon können. Dieses Verhalten hat fatale Auswirkungen auf unser Gehirn.

Jedes Mal, wenn wir den Prozess unterbrechen, löscht sich in unserem Kopf das Kurzzeitgedächtnis.

Das ist ähnlich wie bei einer Telefonnummer. Wir haben uns die Telefonnummer gerade gemerkt, dann kommt eine Störung und die Telefonnummer ist weg
Beim Zeichnen und Malen ist dies genauso. Wir arbeiten an einer Proportion, und dann fügen wir ein kleines Detail hinzu, dies ist die Störung, und nun haben wir alle Informationen über die gerade gezeichnete Proportion verloren.

Der Grund, warum wir unglaublich schlechte Proportionen malen, ist nicht nur, dass wir es fachlich nicht können, sondern dass wir uns ständig selbst von diesem Prozess ablenken.

Das Ergebnis sind äußerst merkwürdig aussehende Zeichnungen, bei denen die Proportionen überhaupt nicht stimmen.

Das Schlimme an diesem Verhalten ist, dass unser Gehirn mit dieser Methode auch nicht lernt, gute Proportionen zu machen. Deshalb möchte ich dich bitten, wenn du die heutige Übung machst, halte sie absolut einfach.

So garantierst du, dass sich dein Gehirn konzentrieren kann und du nicht ständig abgelenkt wirst.

Das Material – einfach und nicht zu klein

Beim Malen lernen ist der Trick für gute Proportion  ein dickerer Stift oder Pinsel. Warum? Würdest du deine Übung mit einem feinen Stift starten, dann lädt der dein Gehirn dazu ein, lauter kleine Details zu zeichnen.

Silhouetten malen heißt, sich auf den Kern der Bildaussage zu konzentrieren

Eine gute Form wirkt auf den Betrachter sehr attraktiv. Der Betrachter kann aus der Formgebung sofort sehen, worum es geht.

Gute Formen sind also so etwas wie Überschriften in einem Text. Sie geben den Betrachter sofort alle wichtigen Informationen.

Weil dies so wichtig ist, müssen Maler und Zeichner lernen, gute und aussagekräftige Formen zu erstellen.

Dabei ist es wichtig, die Form so zu vereinfachen, dass sie den Nagel auf den Kopf trifft. Und im Wesentlichen heißt dies, unnötige Details weglassen und die Proportionen treffen.

Details weglassen ist aber nicht ganz einfach, irgendwie stürzen wir uns beim Zeichnen fast zwanghaft auf jedes kleine Detail. Deshalb würde ich dir für den Anfang erst mal vorschlagen, im Internet nach Silhouetten zu googeln. Hier wirst du für fast alles eine Silhouette finden, in der es keine Details gibt. Dies hilft dir am Anfang sehr, denn nun kannst du dich auf die Proportionen konzentrieren.

Die Silhouette festhalten, die Technik

Das Silhouettenmalen funktioniert im Grunde genauso wie die Technik des “kontur drawings“.
Bei dieser Zeichentechnik versucht man, den Stift nicht abzusetzen. Man malt eine Silhouette oder Linie Stück für Stück an einem Stück. Winkel für Winkel. Dies sieht man hier: Die Kontur ist aus einfachen Winkeln zusammengesetzt.


Im Kopf zerlegt man den Gegenstand in kleine Teilabschnitte.

Der Trick ist also, eine Katze zu malen ohne eine Katze zu malen!

Die sieht man hier ziemlich gut, die Kopfform der Katze ist ein auf die Seite gestelltes rundliches Quadrat, ich mache zwei Striche dran und schon steht der Kopf.
Wenn ich nun die nächsten Formen ansetze, achte ich extrem auf die Winkel. Man arbeitet sich so Form für Form durch das eigentliche Motiv. Wichtig ist, dass man sich nicht durch Details ablenken lässt, sondern nach der ersten Form direkt die nächste angrenzende Form malt. Denn das Gehirn muss Proportionen vergleichen lernen!

Wichtig ist, dass du das, was du zeichnest, kontinuierlich aneinandersetzt. Nur durch die Verkettung der einzelnen Linien und Formen begreift das Gehirn die zusammengehörigen Größenverhältnisse, Winkel und Proportionen des Motivs.

Arbeitest du zu Hause am Schreibtisch, ist es sehr hilfreich, dein Foto umzudrehen, damit du das Motiv  abstrakt wahrnimmst.

Malen lernen heißt ein Motiv in einfache Abschnitte zu unterteilen, und das Ergebnis macht Spass

Es geht darum, dein Gehirn darauf zu trainieren, Motive nicht mehr als Motive wahrzunehmen, sondern als  einfache Strecken und Winkel und geometrische Formen.

 

Auch wenn es im ersten Moment langweilig erscheint. Diese Methode des Lernens ist extrem effektiv. Ist sie einem in Fleisch und Blut übergegangen, dann hat man enorm viel Spaß.
Denn man kann unterhaltsame Beobachtungen in Sekundenschnelle festhalten. Jetzt werden einige sagen, hier ist der Schnickschnack drin! Stimmt aber nicht, diese Zeichnung ist Winkel für Winkel, Fläche für Fläche erstellt. Ich habe hier keine Details eingefügt, sondern die Zeichnung ist so schnell, dass der Stift bricht.

Anfänger sollten sich am Anfang jedoch an ein schlichte schwarze Silhouette halten.

Oft muss ich enorm lachen, denn die Körperhaltung drückt gerade bei lebendigen Motiven extrem die Laune aus.

Diese kleinen Silhouetten sind so aussagekräftig!

 

Wiederholung macht den Meister

Je öfter man das gemacht hat, desto einfacher fällt es. Nach kurzer Zeit kann man Proportionen festhalten, ohne darüber nachzudenken. Damit diese Übung allerdings auch in Fleisch und Blut übergeht, muss man sie häufig machen.

Mein Tipp: Macht dies einfach zwei- dreimal am Tag in einer kurzen Pause.

Mach es zügig, der Arbeitsaufwand ist nicht länger als 2 Minuten. Das kannst du eigentlich überall tun, in der Bahn, bei der Kaffeepause oder wenn du auf jemanden wartest.

In den folgenden Wochen wird der Sinn dieser Übung einfach im Tun liegen.

Was du nun tust, ist wie Muskeltraining im Kopf. In deinem Kopf werden sich Synapsen vernetzen, die keine andere Aufgabe haben, als Proportionen abzuschätzen und sie deiner Hand-Augen-Koordination wiederzugeben.

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen!

Irgendwann gehen dir die Silhouetten extrem leicht von der Hand. Sie halten nun Tiere, Menschen und Situationen, ihre Launen und Absichten einfach und schnell fest.

 

Ich lieg hier zwar noch Lieb auf dem Kissen, werde aber gleich mal dein Wohnzimmer Umräumen, weil mir langweilig ist.

Denn die Silhouetten sind oft so witzig und aussagekräftig, dass es richtig Spaß macht, sie zu malen.

Gewinner sind immer die Menschen, die bereit sind, ein klein wenig Zeit ins Malen- lernen zu investieren. Mit kleinem Aufwand werden deine Wünsche wahr.

Das wahre Leben hält man nur fest, wenn man schnell und sicher ist. Das Motiv bleibt stehen, das Leben nicht. So einfach lassen sich Tiere durch Silhouetten in Bilder einfügen.

Malen Lernen Basel Tine Klein Aquarell,

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Liebe Grüße Tine

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