Bildentwurf die Planung der Schönheit

Tine Klein Bildentwurf Hamburg Hauptbahnhof, Skizze mit Tinte und Aquarell

Unterwegs mit JP Schwarz, nächster Stop Hamburg Hauptbahnhof

In den letzten Wochen habe ich kaum Freizeit gehabt, immer auf Achse. In Hamburg hat JP es extra möglich gemacht, dass ich mit ihm beim Sketchwalk mitlaufen konnte.

Danke Jp…das war prima

Zwei wundervolle Stunden Freizeit in denen ich mich mal Schüler sein durfte. Ich ließ mich einlullen in den Strom von  JP´s wundervoll informativer Zeichenstunde in denen er seinen Schülern beibrachte, wie man spannende Bilder entwirft.

Planung versus Spontanität

Das ist doch alles viel zu geplant für Dich!

Sagte später am Abend in Hamburg eine Schülerin zu mir: Du bist einfach talentiert aus Dir sprudelt das doch einfach so raus! Jetzt war es an mir dumm zu gucken! Ja, ich arbeite spontan und unkontrolliert.

Der Zufall und das Verlassen auf die Intuition sind ein ganz wesentlicher Bestandteil meiner Kunst.

Was ist Intuition? Ist Intuition nicht das Wissen der Seele? Auch ich lerne, ich lerne täglich und ich hoffe ich lerne bis ich alt und runzelig bin.

Und genau das was JP in seinem Workshop lehrt, dass vermittele ich auch.

Alltagstrott und Rattenfänger

Die Schülerin hat natürlich recht, schaut euch mal die Bilder bekannter Maler. Viele von ihnen arbeiten mit nur einem oder zwei Schönheitskonzepten und Bild für Bild sind diese Bilder jedes einzelne wundervoll. Betrachtet man aber das ganze Werk merkt man, dass alles ist wertloser Brei, denn jedes einzelne Bild ist nicht individuell, weil es unterwirft sich total der Schönheit und Verkaufbarkeit. Oft liegt nur ein und dasselbe Konzept unter all diesen Bildern. Es ist die Masche eines Rattenfänger.

Dennoch der Mensch hat Sehgewohnheiten und wenn man seine Bilder überhaupt nicht plant, dann ist  man nicht in der Lage zu zeigen, was man sieht und was man fühlt.

Planung macht dich frei!

All das Wissen Über Bildentwurf erscheint erst mal umständlich. In meinen Workshops leere ich es genauso wie JP. Und ich merke auch, dass es meine Schüler zuerst verwirrt.

Sein wir mal ehrlich natürlich ist die Spontanität weg, wenn man erst mal über Bildentwurf nachdenken muss.

Wenn ich über das Tanzen nachdenke, fange ich an meinem Liebsten auf die Füße zu treten! Trotzdem muss ich das Tanzen doch erst mal lernen. Später tanzt man es mit Leidenschaft aus dem Bauch heraus, aber darunter liegt das Wissen, wie man seinem Partner nicht auf die Füsse tritt.

Das Wissen über Bildentwurf macht euch frei. Wenn in einem Bild erst mal etwas schief gegangen ist, dann könnt ihr den Zufall umarmen und das Bild wieder zurück in den richtigen Takt holen.

Sein wir mal ehrlich, der Zufall und der Fehler werden nur dein Freund, wenn du Wissen spontan anwenden kannst und das heißt vorher lernen.

So schön wie der Gedanke mit dem Talent ist, ums Lernen kommst du nicht herum

Ich hab immer mal wieder Schüler im Kurs die glauben man könnte Spontanität lehren ohne dabei Wissen zu vermitteln.

JP und ich sind uns da völlig einig, man muss die Rezepte für Augen-Schokolade kennen.

Ein Pfennig für deine Gedanken

Wenn ich nicht weiter weiß oder es zu viele Möglichkeiten gibt dann mache ich Entwurfszeichnungen nicht viel größer als ein Euro oder ein 2 Franken Stück.

Doch in den Zeichnungen steckt alles drin, was man für ein gelungenes Kunstwerk braucht:

Tine Klein Bildentwurf Hamburg Hauptbahnhof, Skizze

Nächster Halt Hamburg Hauptbahnhof: Gedanken über Bildentwurf gemacht auf dem Sketchwalk mit JP Schwarz.

Klein aber fein, mehr braucht es nicht. Sich im Kleinen Gedanken zu machen wie etwas hinterher aussehen soll, erspart einem mitunter stundenlange Arbeit für den Mülleimer. Es gibt einen Unterschied zwischen Spontanität und Kopflosigkeit. Ich hab jetzt nicht Idiotie geschrieben, weil ich dann wieder seitenlange Leserbriefe bekomme.

Ein Ziel macht Bilder gut

 

Siehst du warum ich so schnell und spontan arbeiten kann?

Ein Ziel vor Augen galoppiere ich los, das macht das Leben leicht, dadurch entsteht Geschwindigkeit und Spontanität. Das Bildzentrum steht und die Zeichnung läuft darauf zu! Das ermöglicht mir eine Skizze wie diese in 5 bis 10 Minuten zu machen:

Die einen nennen es Inspiration, die anderen Planung, es kommt auf das Gleiche raus!

Ich mag klare Bildentwürfe, denn sie ermöglichen mir meine Kraft zu kanalisieren.

Keine Kraftverschwendungs Schnick-Schnack, sondern volle Kraft ins Wesentliche.

Das macht selbst so ein chaotisches Bild wie einen Bahnhof klar und verständlich

Helfe Dir in die Freiheit!

Heute möchte ich euch etwas über Bildplanung erzählen, tatsächlich hilft es enorm die Freiheit vorzubereiten. Das hört sich erst mal etwas verrückt an, denn was braucht man schon für Freiheit?

Aber schon so mancher Urwaldforscher war total froh über Anti Mückenspray.

Dir selbst sollte es genauso gehen. In deinem Bild solltest du dich nicht unvorbereitet ins Chaos stürzen.

 

Chaos Beseitigung durch Bildentwurf

Der wichtigste beruhigende Effekt ist jedoch der  Bildentwurf. Natürlich mache ich mir Gedanken darüber, wie ich mein Motiv am besten zeigen kann.

Hier helfen oft Entwurfsgrundregeln wie der goldene Schnitt.

Hauptsache ist das man das Motiv nicht immer Standardmäßig in die Mitte des Blattes malt, sondern es etwas spannender macht. Das A und O bleibt nicht die Frage, wie man das Motiv auf das Blatt quetscht, sondern:

Was muss ich tun damit ich dieses Motiv in Szene setze?

Entwurfsregeln heißt nicht, dass man immer das Gleiche macht, sondern die Sehgewohnheiten des Menschen beachtet. Wenn du darauf achtest, ist es nicht mangelnde Spontanität sondern ein Erfolgsfaktor.

Deshalb nimm dir ruhig die Zeit und teste mal, wie ein Bild aussehen würde wenn.

 

Ich lege mein Bild gleich von Anfang an so an, dass mein Bildzentrum dem Betrachter ins Auge fällt.

 

Wenn du weißt wo es lang geht, kannst du schnell und ohne Panik loslegen.

Fazit Bildentwurf ist cool

Denn es ist umsehen, die Welt wahrnehmen. Bevor man aus dem Flugzeug springt sollte man checken, ob es einen Fallschirm gibt…anderenfalls kann man auch mitten im spontanen Aquarell recht unsanft landen….

Andererseits liebe ich meine Experimente, nehme gerne eine Bauchlandung in Kauf, wenn dadurch nicht jedes Bild gleich ausschaut. Die Maler, die immer nur Fließbandarbeit von einem Erfolgsrezept machen, haben genauso viel Spaß wie ein Fabrikarbeiter.

Zeichner die spontan arbeiten sind meist Leute, die so viele Fallschirme dabei haben das nix mehr schief gehen kann….sie suchen während des Flugs aus, welchen Fallschirm sie benutzen wollen.

 

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, ich wünsche die einen guten Flug, denn auch einfach kopflos malen macht  Spaß, weil man daraus was lernt und es muss nicht immer alles gelingen. Mann muss es dann halt hinbiegen und genau deshalb sollte man beim Bildentwurf genau hinhören. Dieses Wissen leitet dich auch, wenn du schon gesprungen bist und so paradox wie es ist, es macht dich frei und spontan.

 

Liebe Grüße ins Wochende Tine

Sag es in Farbe! Bildsprache Teil 2 USK Hamburg

Mit Farbe reden?

Tine Klein Bildsprache und Farbe, Kunsthalle Hamburg, Usk Hamburg 2018 Workshop

Hamburg hat die Farbe von gebrannten Ziegeln, Wasser und den Duft von fernen Ländern. Links gehört der Platz den Jugendlichen, hier wird getanzt und der Wind weht leise arabische Popmusik zu uns herüber. Auf dieser Seite gehört der Platz dem Bürgertum, hihi, gehören wir auch zu den Pfeffersäcken? Auch noch heute hat Hamburg reichlich davon.

Viele Menschen reden mit dem Stift völlig unnatürlich, darum ging es in Teil 1. Anstatt mit dem Stift genauso zu sprechen wie zu Freunden, verwandeln sie sich sobald sie einen Stift in der Hand halten in gnadenlose Buchhalter.

Rede mit dem Stift wie mit deinen Freunden und höre auf Fenster zu zählen

Wer dies nicht gelesen hat, dem empfehle ich  mit den Blogartikel der letzten Woche anzufangen:

Teil 1: der Kurses Bildsprache USK Hamburg 2018

Mit Farbe arbeiten

Wenn man mit Farbe arbeitet, so tritt dieses Problem in einer etwas anderen Form auf. Für viele Menschen ist es eine echte Erkenntnis, dass zum Kolorieren eines Bildes vielmehr gehört als nur das exakte Abmalen von Farben.

Welche Farbe hat die Liebe? Welche Farbe hat der Neid? Und welche Farbe ist die Kälte?

Wusstest du eine Antwort? Ja,natürlich! Deine Antworten waren alle Grundfarben und das führt dazu, dass wir beim Kolorieren in Bedrängnis geraten.

Emotionen haben eine Farbe

Wenn man einen Ort wiedergeben will, dann gehört die Stimmung eines Ortes genauso sehr dazu wie all die Farben der Gegenstände die dort herumstehen. Für uns Maler bedeutet dies:

Es gibt nicht nur die reale Farbe eines Ortes, es gibt auch die emotionale Farbe eines Ortes.

Diese Situation kann manchmal enorm verwirrend sein und das führt nicht selten zu ziemlich schlechten Bildern.

Zeig was du liebst

Die Lösung sieht im Grunde genauso aus wie beim Zeichnen. Stift und Zeichnung müssen in ihrer Erzählweise Hand in Hand gehen. Die Bildsprache, die wir für einen Ort entwickeln wollen, soll genau zeigen, was wir an diesem Ort mögen, was wir fühlen.

Ein wirklich gutes Bild macht den Betrachter zum Teilnehmer einer Szene oder kleinen Geschichte.

Wir müssen zeigen was wir erlebt haben, zeigen wo unsere Augen kleben geblieben sind, dort wo das Motiv auf uns wirkt wie ein Stück Schokolade….da schlägt unser Stift Kapriolen und dort dürfen uns auch mit der Farbe ausleben.

Wenn man zeigt, was die Schokolade im Bild ist, dann wird das Bild großartig.

Hier seht ihr meinen Kurs in Hamburg, es ist Mucksmäuschenstill, denn jeder ist ganz bei sich. Jeder beschäftigt sich mit seiner Bildschokolade.

Tine Klein, Workshop Bildsprache und Farbe, Kunsthalle Hamburg, Usk Hamburg 2018

Denn dein Herz führt zum Erfolg.

Bildschokolade, wir müssen zeigen was wir mögen!

Der erste Teil des Kurses beschäftigte sich weitgehend damit, wie schwierig es ist mit dem Stift ganz normal zu reden.

Tine klein, Zeichnung , Quedlinburg, Schloss, Handzeichnung, Tinte

Dabei ist es überhaupt nicht schwer, man muss sich nur auf das konzentrieren, was man mag. In dieser kleinen Skizze könnt ihr sehen wie stark mein Auge an der Burg in Quedlinburg gehangen hat. In der Straße unterhalb des Schlossberges habe ich so gut wie keine Details gezeichnet, es ist klar, das Schloss ist der Star.

Die Verbindung von Bildsprache und Farbe

Wie man mit dem Stift ein Bildzentrum bildet ist den meisten ziemlich schnell klar, man zeigt das, was man liebt klar und deutlich.

Aber wie handhabe ich das jetzt mit der Farbe?!

Im Prinzip funktioniert es genauso wie mit dem Stift.

Im Bildzentrum setzen Farbe und Stift zum Spurt an!

Man sollte sich hüten die intensivsten Farben außerhalb des Bildzentrums zu benutzen. Pass wie ein Schießhund auf, dass Du nicht durch krasse, reale Farben die Augen vom Bildzentrum wegziehst. Es gibt reichlich Fallen die dazu führen, dass man starke Farben außerhalb des Bildzentrums benutzt. Farbige Autos, farbige Werbetafeln, Mülleimer ,Verkehrsschilder usw.

Dann hilft nur die eine Frage:

Ist dies wirklich wichtig für mein Motiv?

Sein wir doch mal ehrlich 80 % der Maler würden aus Versehen orange Mülleimer zum Hauptmotiv machen, nur weil sie nun mal Orange waren.

Als Faustregel kann man festhalten, man muss lernen interessante und uninteressante Farben zu mischen.

Im Hauptmotiv tanzt die Farbe Tango:

In meinem Hauptmotiv greife ich auf lebhafte Kontraste zurück, denn dort bringe ich mein Motiv zum Leuchten. Ich suche die Farben nach möglichst unterschiedlichen Eigenschaften aus, damit im Bildzentrum Lebhaftigkeit erzeugt wird.

Hier treffen sich kalte und warme Farben und auch hell und dunkel, strahlend oder matt. Im Bildzentrum ziehe ich alle Register um zu zeigen was interessant ist.

Hier seht ihr die Variationen der Schmincke Horodam Farben aus meinem Farbsetup für Hamburg. Man sieht wie sich das Orange und Blau gegenseitig zum Leuchten bringen. Das gesamte Farbsetup findet ihr unten.

Dunkelheit spielt eine besondere Rolle, denn keine Farbe strahlt, wenn sie keinen dunklen Gegenspieler hat.

Im Aquarell gibt es eine Besonderheit, die Farben entwickeln eine besondere Leuchtkraft, wenn sie transparent sind und gleichzeitig einen dunklen Gegenspieler haben.

Das klappt natürlich nur, wenn man im Farbkasten auch kontrastreiche Farben hat: Komplementärkontraste,  aber auch enorm pigmentstarke Farben und  Dunkelheiten braucht man um Farben zum Leuchten zu bringen. Deshalb war die Firma Schminke Horodam so großzügig jedem Teilnehmer des Kurses die Farben zu Verfügung zu stellen.

Der Asphalt vom Kunsthaus verwandelte sich in ein Farblager:

Mein Helfer hatte alle Hände voll zu tun, wir durften fast 200 Näpfchen Farbe abfüllen.

Anhand des farbmetrischen Kreises kann man sehr einfach erklären wie man Farben zum Strahlen bringt. Falls es euch interessiert, ich habe ihn für euch am Ende des Blogs angehängt.

Und tatsächlich klappte es mit den leuchtenden Farben bei jedem Teilnehmer ganz schnell.

Nachdem wir diese enorm leucht starken Farben von der Firma Schminke gesponsert bekamen, fiel uns ein Thema besonders schwer:

Manchmal muss Farbe Aschenputtel sein!

Schaut euch mal die tolle Kunsthalle in Hamburg an, das Motiv ist wirklich interessant, aber hier gibt  eine Menge Bestandteile die in unserem Bild nicht die Oberhand gewinnen sollten.

Im Bildzentrum ist es mit solchen Farben die besonders pigmentstark sind sehr einfach leuchtende Ergebnisse zu erzeugen, besonders der Kontrast zwischen Komplementärfarben sorgt dafür dass die Pigmente so richtig strahlen.

Küssen sich Dunkelheit und Farbe, dann fängt es an zu glühen! Neutraltinte ist auch ein Neutral und wirkt nie dreckig,

Tarnfarben

Dort wo das Bild dem Hauptmotiv nicht die Schau stehlen soll, wird die Farbe zurückhaltend, auch der Stift gibt dort wenig Informationen.

Verrückterweise sind die weniger bedeutenden Bereiche eines Bildes mit den gleichen Farben gestaltet wie das Bildzentrum. Allerdings wird die Farbe hier so gemixt, dass unauffällige Farbtöne und neutrale Farbtöne entstehen.

Die Kunst ist es Tarnfarben zu erzeugen

Im Bildzentrum trenne ich die Komplementärfarben strikt, denn sie sollen nebeneinander leuchten.

Mut zum Neutral, das Grau aus dem Lasur Orange, Türquis und Bergblau von Schmincke gemixt. Für die Bereiche meines Bildes die ich ein wenig tarnen möchte, mische ich genau diese Farben.

Neutrale

So entstehen neutrale Farben und diese neutralen Farben lassen Bildbereiche, die nicht besonders interessant sind, in den Hintergrund treten (siehe oben). Deshalb ist das Mischen von neutralen Farben genauso sinnvoll und wertvoll wie die glühenden und temperamentvollen Farben im Bildzentrum. Im farbmetrischen Kreis der Firma Schmincke kann man ganz genau sehen, welche Farben sich gegenseitig neutralisieren.

Die entstehenden Farben können ein wenig scheußlich sein, dennoch sind sie höchst wichtig, denn sie lassen Bildbereiche, die nicht betont werden sollen, nahezu verschwinden.

Doch Achtung: Anders als die strahlend schönen Farben sollte man die neutralen Farben sehr geplant einsetzen. Im Gegensatz zu meinen wunderschönen, bunten Farbexperimenten gebe ich bei diesen Farben genau acht, dass sie wirklich neutral sind. Ich mixe diese Farben vorsichtig in meiner Palette, denn ich weiß:

Ein Schandfleck kann genauso zum Bildzentrum werden wie eine wundervolle Farbexplosion

An das Mischen von neutralen Tönen musst du dich sehr ruhig machen, denn am Anfang werden sehr viele Farben entstehen, die genauso hübsch sind wie Erbsensuppe. Ohne Übung entwickelst du kein Fingerspitzengefühl.

Wie ihr seht kann man aus dem 10 Schmincke Farben eine ganze Menge mixen. Dieses Thema braucht Fingerspitzengefühl und etwas Übung. Die Geduld lohnt sich, denn die entstehenden neutralen Farben werden mit ein bisschen Übung immer harmonischer.

Ich arbeite gerne mit den Farben von Schminke, nach und nach habe ich  meine neutralen Farben gefunden, die ich immer wieder benutze.  Die Mischung ist schlicht und einfach Übungssache, wenn es nicht von Anfang an klappt hat dies nichts mit der Qualität der Farbe zu tun.

Man muss ein Gespür dafür bekommen, wie viel Farbe man braucht um die andere zu neutralisieren.

Was zuerst sehr scheußlich aussieht, wird nach und nach zu einem echten Erfolgsfaktor von Bildern. Denn die Mischung aus den Farbtönen,  die im Hauptmotiv verwendet wurden, sorgt dafür, dass der Grauton eine optimale Harmonie zum Bildzentrum erzeugt.

Schaut mal hier habe ich noch Beispiele für Euch:

Diese Version ist von Fabian Bartz und im Workshop entstanden, ganz dezent lässt er die Farbe neben dem Bildzentrum auslaufen. Klasse Lösung des Problems.

Danke an alle Organisatoren, doppelten Dank an die vielen fleißige Hände die unsichtbar hinter der Kulisse tätig sind um so etwas Schönes möglich zu machen. Wir arbeiten alle ohne Ausnahme ehrenamtlich und ohne Entgeld.  Danke, auch an alle Sponsoren. Ich möchte mich nochmal ein herzliche bei der Firma Schmincke für die Farben bedanken.

Danke, das wir mit euren guten Farben lernen durften.

Wer seine Ergebnisse zeigen möchte, darf dies gerne hier im Blog tun oder in den sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #schmincke_official. Ich freue mich über jedes gesendete Bild.

Alles schon einmal gefragt wurde: Ich arbeite nicht für die Firma Schmincke, aber ich liebe ihre Farben, denn eines verbindet mich mit Schmincke: Wir lieben Farben.

Liebe Grüße  ins Wochenende Tine

Es war so super schön, ich habe gefühlt 200 Sketcher geküsst und bin nun vollgetankt mit Wohlfühl-Hormonen.

Tine Klein, deutsches urban sketcher treffen, Usk Hamburg 2018

 

Hintergrundwissen zur Leuchtkraft von Farben und welche Farben zueinander komplementär sind, findet man hier bei den Profitipps von Schmincke.

Farbmetrischer Kreis Informationen zur Leuchtkraft von Farben

Das Unterrichtsmaterial Teil 1 des deutschen Urban- Sketcher treffens

Teil 1: der Kurses Bildsprache USK Hamburg 2018